Fragen und Antworten

Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen zu den Azubi-Projekten und den Förderverein in einer Übersicht:

 

1. Was sind die Azubi-Projekte?

 

2. Welche Ausbildungsinhalte werden bei den Azubi-Projekten vermittelt?

 

3. Wie wird eine qualifizierte Ausbildung garantiert?

 

4. Welche Vorteile haben Auszubildende von den Azubi-Projekten?

 

5. Warum kooperiert der Förderverein für regionale Entwicklung mit Unternehmen und schulischen Trägern?

 

6. Ist der Förderverein gemeinnützig?

 

7. Wie wird der Datenschutz beim Förderverein garantiert?

 

 


 

 

1. Was sind die Azubi-Projekte?

 

Die Azubi-Projekte dienen der praxisnahen Ausbildung. Dabei sollen betriebliche und überbetriebliche Auszubildende sowie Studenten die Möglichkeit bekommen, bei Praxisprojekten erste Berufserfahrungen zu sammeln.

 

An der Erstellung einer Webseite sind verschiedene Auszubildende aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen beteiligt. Derzeit sind im Rahmen der Azubi-Projekte im Wesentlichen folgende Ausbildungsberufe vertreten:

 

 

Die Auszubildenden besuchen regelmäßig die Berufsschule. Sie werden in regulären dualen Ausbildungsverhältnissen oder im Rahmen einer überbetrieblichen Ausbildung beschäftigt und erhalten eine ortsübliche Vergütung. Alle Ausbildungsverhältnisse sind bei den jeweiligen Industrie- und Handelskammern im Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Die ausbildenden Unternehmen sind anerkannte Ausbildungsbetriebe.

 

Insbesondere für die überbetrieblichen Auszubildenden stellen die Azubi-Projekte oftmals die einzige Chance dar, praxisorientiert zu arbeiten, da bei Bildungsträgern oder überbetrieblichen Gesellschaften vor allem in Übungsfirmen ohne realen Hintergrund gelernt wird und dies unserer Ansicht nach keine ausreichende Vorbereitung für den Start ins Berufsleben darstellt.

 

Die Webseitengestaltung mit den Azubi-Projekten ist Dank der Förderung von der Dateneingabe über die Designerstellung bis zur Programmierung für den Projektpartner zu 100 Prozent kostenfrei. Lediglich die Gebühren für das Hosting und die Domain müssen vom Projektpartner nach der Online-Stellung übernommen werden.

 

 

2. Welche Ausbildungsinhalte werden bei den Azubi-Projekten vermittelt?

 

Innerhalb der jeweiligen Ausbildungsberufe gibt es selbstverständlich eine Vielzahl von spezifischen Ausbildungsinhalten, auf die die allgemeinen Fertigkeiten angewandt werden müssen. Die Ausbildung orientiert sich an den Ausbildungsplänen der jeweiligen IHK-Ausbildungsberufe. Der betriebliche Einsatz der Auszubildenden deckt sich mit den Vorgaben der Ausbildungspläne. Zum Nachweis sind die Auszubildenden verpflichtet, ihre tägliche Arbeit im Bezug auf die Ausbildungsinhalte in ihrem Ausbildungsheft zu dokumentieren. Sowohl die tägliche Arbeit selbst, als auch die Dokumentation wird von den Ausbildern überprüft. Derzeit sind im Rahmen der Azubi-Projekte im Wesentlichen folgende Ausbildungsberufe vertreten:

 

 

 

Kaufmann/frau für Büromanagement u. Medienkaufmann/frau für Digital + Print

 

Im Rahmen der Azubi-Projekte fungiert ein/e angehende/r Kaufmann/frau für Büromanagement bzw. ein/e angehende/r Medienkaufmann/frau für Digital + Print als zentraler Ansprechpartner für die einzelnen Projektpartner. Dabei betreut jeder Auszubildende in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand unterschiedlich viele Projektpartner. Als Ansprechpartner ist er für die Abwicklung des Projektes wesentlich mitverantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören dabei vor allem:

 

 

 

Mediengestalter/in Digital + Print

 

Neben den Kaufleuten für Büromanagement und den Medienkaufleuten für Digital + Print gibt es die Auszubildenden im Bereich Mediengestaltung Digital + Print, jeweils in verschiedenen Fachrichtungen. Diesen obliegt die Erstellung des Designs auf Grundlage der Wünsche des jeweiligen Projektpartners sowie in Abstimmung mit dem zuständigen Projektbetreuer. Neben dem Umgang mit der einschlägigen berufsspezifischen Software geht es im Rahmen der Ausbildung auch um:

 

 

Bei der Gestaltung wird bereits die spätere Anbindung an das Redaktionssystems berücksichtigt, so dass während der Erstellung des Designs auch nachgelagerte Programmierungstätigkeit mit bedacht werden muss. Weiterhin bekommen die Auszubildenden zu Mediengestaltern, je nach Interesse und Ausbildungsschwerpunkt, die Möglichkeit, weitergehende Praxiserfahrung in der programmiertechnischen Umsetzung der Designs zu sammeln.

 

 

Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung

 

Die Auszubildenden im Beruf „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“ haben im Rahmen der Azubi-Projekte ein zweigeteiltes Aufgabengebiet. Einerseits setzen sie die erstellten Designs programmiertechnisch um und schließen das Redaktionssystem an, so dass die Projektpartner ihre Webseiten auch ohne Programmierkenntnisse nutzen können. Dabei stehen folgende Aufgaben im Mittelpunkt:

 

 

Dieser Überblick ist aus Platzgründen nur ein kleiner Auszug der Ausbildungsziele. Selbstverständlich werden wie bei den Kaufleuten für Bürokommunikation auch bei den Mediengestaltern und Fachinformatikern auf die Erlangung einer ausreichenden Schrift- und Verbalkompetenz, ein zielterminorientiertes Terminmanagement oder  eine saubere Projektdokumentation hingearbeitet.

 

 

3. Wie wird eine qualifizierte Ausbildung garantiert?

 

Es erfolgt seit Beginn der Azubi-Projekte eine umfangreiche Betreuung durch Fachkräfte verschiedenster Berufsgruppen. Die Ausbildungsrahmenpläne sind in Abstimmung mit den Berufsschulen und der Industrie- und Handelskammer auf die Arbeit bei den Azubi-Projekten zugeschnitten. Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. steht dabei in ständigem Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben und den überbetrieblichen Bildungsträgern. Dabei wird auch auf eine übliche Vergütung, den regelmäßigen Besuch von Berufsschule und ggf. Förderunterricht sowie die unbedingte Einhaltung von Arbeits- und Pausenzeiten geachtet.

 

Die Ausbilder werden allen Anforderungen sowohl in fachlicher, als auch didaktischer Hinsicht vollständig gerecht. Sie sind fachlich für die betreuten Ausbildungsberufe aufgrund von Universitäts-, Fachhochschul-, oder Facharbeiterabschlüssen qualifiziert und haben mehrjährige Berufserfahrung. Darüber hinaus haben sie die notwendigen IHK-Ausbilder-Abschlüsse, die sie für eben jene Tätigkeit ausdrücklich qualifizieren und zertifizieren.

 

Die Ausbilder besprechen täglich Ausbildungsinhalte und Aufgaben mit den Auszubildenden. Sie stehen für Nachfragen oder zur Lösung von Problemen in der Arbeitszeit bereit und helfen den Auszubildenden im Rahmen ihrer Tätigkeit. Zusätzlich erkundigen sie sich regelmäßig bei den Auszubildenden nach auftretenden Schwierigkeiten, Fragen oder Problemen.

 

 

4. Welche Vorteile haben Auszubildende von den Azubi-Projekten?

 

Im Rahmen ihrer Ausbildung sollen die Auszubildenden lernen, ein Projekt eigenverantwortlich abzuwickeln. Berufsübergreifend stehen dabei vor allem die Organisation und Planung der Arbeitsabläufe, die Konzeptionierung des Projektverlaufes, die Abwicklung des Projektes selbst sowie die Lösung möglicher auftretender Probleme im Vordergrund.

 

 

Die Praxisnähe während der Ausbildung erfolgt durch vielfältige Tätigkeiten bei der praktischen Umsetzung von Webseitenprojekten mit direktem telefonischen Kontakt zum Projektpartner. Die einzelnen Ausbildungsberufe beinhalten alle Lerninhalte des Lehrplans der jeweiligen gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsverordnung.

 

Das verwendete Content-Management-System PortUNA.cms wird immer auf dem neuesten Stand eingesetzt. Es entspricht dem aktuellen Stand der Technik und wird permanent weiter entwickelt. Die Arbeitsmittel sind sämtlich in den letzten Jahren beschafft worden und werden in üblichen Abständen erneuert.

 

Wir als Förderverein für regionale Entwicklung e.V. legen viel Wert auf eigenständiges und lösungsorientiertes Arbeiten, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass diese Kompetenzen im späteren Berufsleben von zentraler Bedeutung sind. Selbstverständlich werden die Auszubildenden aber in allen Ausbildungsberufen während der gesamten Zeit bei den Azubi-Projekten durch geprüfte Ausbilder begleitet und unterstützt. Dazu zählt nicht nur die Hilfe bei der betrieblichen Arbeit, sondern auch Unterstützung bei schulischen Problemsituationen.

 

Am Ende eines Webseitenprojektes sollen die Auszubildenden das Ergebnis ihrer gemeinschaftlichen Arbeit sehen: eine neue Webseite, mit einem modernen, ansprechendem Design, einem Redaktionssystem im Hintergrund, das von jedem Projektpartner auch ohne Programmierkenntnisse bedient werden kann und nicht zuletzt einem zufriedenen Projektpartner, der vielleicht ohne die Azubi-Projekte keine neue Webseite gehabt hätte.

 

Diese Referenzen können die Auszubildenden dabei gerne im weiteren Verlauf ihres Berufslebens vorweisen, auch wenn wir die Erfahrung gemacht haben, dass die kooperierenden Ausbildungsbetriebe die so ausgebildeten jungen Leute in den meisten Fällen ohnehin übernehmen.

 

 

5. Warum kooperiert der Förderverein für regionale Entwicklung mit Unternehmen und schulischen Trägern?

 

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. profitiert von einer ganzen Reihe von Kooperationen. So werden uns einerseits Räumlichkeiten, Software und Ausbildungspersonal zur Verfügung gestellt, andererseits bilden wir im Rahmen der Azubi-Projekte Auszubildende unterschiedlichster Unternehmen oder Bildungsträger aus. Wir sind uns als Förderverein für regionale Entwicklung e.V. darüber im Klaren, dass unsere Kooperationspartner und Mitglieder dies teilweise auch aus eigennützigen Motiven tun. Diese Motive können u.a. sein:

 

 

Zugleich haben wir unseren Mitgliedern und Kooperationspartnern weder vertraglich noch informell irgendwelche Exklusivrechte garantiert oder zugesagt. Im Interesse der beteiligten Projektpartner binden wir alle Fremdlösungen in Webseiten ein, sofern dies gewünscht wird.

 

Wir haben als Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aufgrund unserer Kooperationen aber die Möglichkeit, eine eng begrenzte Anzahl von Lizenzen einzelner Softwareprodukte unserer Partnerunternehmen an Projektpartner zu deutlich reduzierten Lizenzkosten abzugeben. Die entsprechenden Softwareunternehmen ermöglichen uns dies, weil wir die Produkte gemeinsam entwickeln.

 

Das Softwareunternehmen erhält in diesem Prozess ein praxistaugliches Produkt und kann dieses dann entsprechend selbständig vermarkten. Wir als Förderverein für regionale Entwicklung e.V. können im Gegenzug unseren Projektpartnern ein begrenztes Kontingent des Produktes überlassen, ohne jedoch dieses Produkt exklusiv nutzen zu müssen.

 

Alle Auszubildenden für die Azubi-Projekte kommen von Wirtschaftsunternehmen oder Bildungsträgern. Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. beschäftigt selbst keine Auszubildenden. Für unsere Partnerunternehmen bieten die Azubi-Projekte die Möglichkeit, die Azubis schon zu Beginn der Lehrzeit mit der Berufspraxis in Berührung zu bringen, ohne dass dies bei den eigenen Kundenbeziehungen erfolgt. Nach Teilnahme an den Azubi-Projekten kehren die Auszubildenden in ihren Ausbildungsbetrieb zurück und können in der Folge aufgrund ihrer Erfahrungen bereits an wichtigen Projekten des Ausbildungsbetriebes mitwirken.

 

 

6. Ist der Förderverein gemeinnützig?

 

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke und verfügt außerhalb der Leistungen seiner Partner und Mitglieder über nahezu keine Einnahmen. Die Finanzierung durch bestehende Absprachen mit Mitgliedern und Partnern ist bis mindestens 2025 vollständig gesichert. Der Förderverein tritt nicht als gemeinnützig im Sinne des EStG auf und verweist für potentielle Spender in allen öffentlichen Publikationen ausdrücklich auf die fehlende steuerliche Abzugsfähigkeit.

 

Die Anerkennung einer Gemeinnützigkeit im Sinne des EStG ist weder gewollt noch rechtlich möglich, da im Rahmen der Azubi- Projekte nicht nur Auszubildende im Rahmen überbetrieblicher Beschäftigung beteiligt sind, sondern auch Auszubildende unserer Mitgliedsunternehmen erste praktische Erfahrungen sammeln können. Damit haben diese Mitgliedsunternehmen aus Sicht des zuständigen Finanzamtes  einen wirtschaftlichen Vorteil in Form besser ausgebildeter Azubis, was eine Gemeinnützigkeit im Sinne des EStG ausschließt.

 

Aufgrund seiner Arbeit – vor allem seiner für die Region wichtige Stellung im Bereich der Ausbildungsförderung – ist der Förderverein jedoch gesellschaftlich relevant, also „gemeinnützig wirkend“ tätig. Dies ist auch in der Vereinssatzung festgeschrieben, so dass ein wirtschaftlicher Zweckbetrieb auch rechtlich ausgeschlossen ist.

 

 

 

7. Wie wird der Datenschutz beim Förderverein garantiert?

 

Der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. betrachtet den Datenschutz im Rahmen seiner Projekte als einen zentralen Baustein. Alle gesetzlichen Vorgaben werden erfüllt oder oftmals übererfüllt. Zudem stehen wir in ständigen Kontakt mit den zuständigen Datenschutzbehörden, um die organisatorischen, sachlichen, technischen und rechtlichen Maßnahmen stets den aktuellen Anforderungen anzupassen. Ferner werden bundeslandspezifische Besonderheiten in jedem Fall berücksichtigt. Bei übergreifenden technischen Lösungen orientieren wir uns selbstverständlich am jeweils strengsten geltenden Datenschutzstandard.

 

Die Verarbeitung persönlicher wie unpersönlicher Daten erfordert höchste Sicherheitsstandards. Daher hat der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. ein dem Stand der Zeit entsprechendes Datenschutzkonzept, welches regelmäßig evaluiert und angepasst wird.

 

Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Maßnahmen finden regelmäßige Schulungen statt. Insbesondere im Bereich der Informationstechnologie ist es zudem unerlässlich, dass die bestehenden Datenschutzstandards fortlaufend an sich ändernde rechtliche wie technische Bedingungen angepasst werden. Daher sucht der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. regelmäßig proaktiv den Austausch mit den zuständigen Datenschutzbehörden. Daraus sich ergebende Erkenntnisse fließen umgehend in die eigenen Datenschutzbestimmungen ein. Zudem werden die Projektpartner über neue Anforderungen informiert, sofern die Mitarbeit der Projektpartner bei der Realisierung der Datenschutzstandards erforderlich ist.

 

Bei von Bundesland zu Bundesland abweichenden Datenschutzstandards werden diese je nach Projektpartner entsprechend berücksichtigt. Bestehende Systeme werden dabei sich ändernden Anforderungen umgehend angepasst. Dies geschah beispielsweise für die Kommunen in Bayern aufgrund des Wunsches der dortigen Datenschutzbehörde, die Analysesoftware Google Analytics aufgrund von Datenschutzbedenken nicht mehr einzusetzen. Innerhalb weniger Tage konnte ein Alternativtool bereitgestellt werden, welches die Projektpartner einsetzen können. (Dies gilt selbstverständlich auch für Projektpartner, deren Datenschutzbehörden diese Bedenken nicht teilen, selber aber „auf Nummer sicher“ gehen wollen.) Sollte es technisch übergreifende Lösungen geben, die sich nicht nach einzelnen Projektpartnern trennen lassen, so greifen wir auf den jeweils strengsten Datenschutzstandard zurück.

 

Auch bei der Auswahl unserer Kooperationspartner werden strenge Standards eingehalten. Die Kooperationspartner (wie auch die Mitglieder) müssen dabei die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes nachweisen und sich ggf. auch kontrollieren lassen. So sind die Datenschutzkriterien beispielsweise bei der Auswahl der genutzten Provider ein zentrales Kriterium, dessen Nichteinhaltung ungeachtet anderer Merkmale  zur automatischen Nichtberücksichtigung führt.